Das gFFZ

Gründung und Organisation

Anfang 2001 wurde das gFFZ als Verbundprojekt der hessischen (Fach-)Hochschulen von Professorinnen des heutigen Fachbereichs „Soziale Arbeit und Gesundheit“ der Fachhochschule Frankfurt am Main und Professorinnen der anderen hessischen (Fach-)Hochschulen gegründet. Sein Sitz ist an der Fachhochschule in Frankfurt am Main.

Bis Ende des Jahres 2006 wurde es von den beteiligten (Fach-)Hochschulen und mit Mitteln aus dem Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP), Fachprogramm "Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" des Landes Hessen finanziert. Seit dem Jahr 2007 wurden die Kosten zwischen der Fachhochschule Frankfurt am Main, den Hochschulen Darmstadt, Fulda und RheinMain (vormals Fachhochschule Wiesbaden) sowie der Evangelischen Hochschule Darmstadt geteilt. Seit dem 01.01.2010 gehört auch die Technische Hochschule Mittelhessen (vormals Fachhochschule Gießen-Friedberg) wieder zu den Trägerhochschulen des gFFZ.

Von den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 117.000 Euro pro Jahr werden eine BAT IIa-Stelle für eine wissenschaftliche Koordinatorin, freie MitarbeiterInnen und wissenschaftliche Hilfskräfte finanziert. Die restlichen Mittel fließen in Forschungsanträge, Tagungen, Veranstaltungen, Publikationen und in kleinere Projekte.

Rechtliche Grundlage des gFFZ ist ein Kooperationsvertrag, den die PräsidentInnen der beteiligten fünf (Fach-)Hochschulen (Frankfurt am Main, RheinMain (früher Fachhochschule Wiesbaden), Darmstadt, Fulda und Evangelische Hochschule Darmstadt) am 17.09.2001 unterzeichnet haben. Mit einem Änderungs- und Ergänzungsvertrag vom 03.07.2006 wurde die Vertragslaufzeit auf unbestimmte Zeit verlängert. Die ursprünglich beteiligte Fachhochschule Gießen-Friedberg (heute Technische Hochschule Mittelhessen) war zunächst zum 31.12.2004 aus dem Vertrag ausgeschieden, ist ihm aber mit dem 01.01.2010 wieder beigetreten.

Jede der beteiligten (Fach-)Hochschulen schickt eine(n) Vertreter/in in die Fachliche Leitung. Die Fachhochschule Frankfurt als Sitz des gFFZ stellt zusätzlich den/die Geschäftsführer/in. Zu den Aufgaben der Fachlichen Leitung gehört unter anderem die Vertretung des gFFZ in der jeweiligen Hochschule und gegenüber der Hochschulleitung, die Repräsentation des gFFZ innerhalb und außerhalb der (Fach-)Hochschulöffentlichkeit, die Erarbeitung, Konzeptionierung und Durchführung von Maßnahmen zur Implementierung von Frauen- und Genderforschung an den beteiligten Hochschulen sowie von Projekten, Tagungen und Veranstaltungen des gFFZ.